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Lorraine erzählt

Lernende Chemie- und Pharmatechnologin EFZ, Schwerpunkt Agrobiologie

Lernender Chemie- und Pharamathechnologin, Lorraine Arzner (20) ist im drittem Lehrjahr ihrer Berufsausbildung als Chemie- und Pharamathechnologin. Im Interview mit Lorraine erfahren Sie mehr über ihre persönlichen Erlebnisse während der Ausbildung.

Auszubildende Chemie Pharmatechnologe/in

Ich in drei Sätzen

Ich würde mich als sehr sozial eingestellten und hilfsbereiten Menschen beschreiben. Zudem gehe ich offen auf andere zu und arbeite auch gerne mit verschiedenen Leuten zusammen. In meiner Freizeit gehe ich häufig mit meinem Hund joggen oder spiele Klavier.

Warum hast du dich für eine Lehre bei Syngenta entschieden

Ich habe ich mich für die Lehre als Chemie – und Pharmatechnologin bei Syngenta beworben, weil es ein junges und weltweit tätiges Unternehmen ist. Die Schnupperlehre bei Syngenta hat mich dann endgültig überzeugt, dass ich hier meine Lehre machen möchte. Ich habe tolle Unterstützung durch die Berufsbildner und Ausbildungsverantwortlichen erhalten – das hat mir die Entscheidung für Syngenta leicht gemacht. Ausserdem ist mein Ausbildungsstandort, das Werk Münchwilen relativ klein, was ich sehr angenehm empfinde, weil es den Einstieg in die Arbeitswelt enorm vereinfacht.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?

Wie ein Arbeitstag aussieht, hängt im Wesentlichen davon ab, in welcher Phase einer Pilotierung, also der Entwicklung eines neuen Produktes wir gerade stecken. Am Anfang eines neuen Projektes steht das Einrichten, also das Aufbauen der Anlage, wobei es vor allem mechanische Arbeiten für mich zu erledigen gibt. Darauf folgt dann das Durchführen und Überwachen verschiedener Verfahrensschritte, wie zum Beispiel Mischen oder Filtrieren. Hierbei hat man direkt mit der Chemie zu tun, muss aber auch oftmals über mehrere Stunden Messwerte überprüfen. Nach Beenden eines Projektes wird demontiert und gereinigt. Im dritten Lehrjahr kommt für mich die Schichtarbeit zum Arbeitsalltag hinzu.

Was ist in deinen Augen der Hauptunterschied zwischen Schule und Lehre?

In der Schule lag das Hauptaugenmerk stets auf den Noten. Diese sind in der Ausbildung zwar auch noch wichtig, jedoch zählt deine Persönlichkeit genau so viel. Daher sind vor allem deine Sozialkompetenzen gefragt. Ausserdem hat man in der Schulzeit eigentlich für sich selbst gelernt und gute Noten geschrieben. In der Lehre kommt es zusätzlich darauf an, dass auch die Lehrfirma mit deinen Leistungen zufrieden ist. 

Was gefällt dir bei deiner Lehre am meisten?

Am meisten gefällt mir bei der Lehre zur Chemie – und Pharmatechnologin die Vielfältigkeit meiner Aufgaben. Diese wechseln zwischen mechanischen Tätigkeiten, Reinigungsarbeiten, Analysen im Labor, Prozessüberwachung und dem Umgang mit verschiedenen Chemikalien ab. Auch finde ich es sehr spannend, in einem Entwicklungswerk zu arbeiten, da hier immer wieder neue Lösungen für neue Probleme gesucht werden.

Wobei unterstützt dich Syngenta am meisten?

Der Beruf der Chemie – und Pharmatechnologen ist auch heute noch von Männern dominiert. Anfangs fiel es mir nicht so leicht, mich zu integrieren. Meine Ausbildungsverantwortliche, sowie meine Berufsbildner unterstützten und ermutigten mich, selbstbewusster zu werden.

Was möchtest du nach der Lehre machen?

Nach der Lehre habe ich vor, entweder Chemieingenieurwesen oder Biochemie an einer Hochschule oder Universität zu studieren. Jedoch würde ich gerne noch ein Jahr zwischen Lehre und Studium einschieben. In diesem Jahr könnte ich mir vorstellen, weiterte Berufserfahrung zu sammeln. Auch ein längerer Auslandsaufenthalt würde mich ansprechen.

Was war dein Traumberuf als Kind?

Wie so ziemlich jedes Mädchen wollte ich als Kind Tierärztin werden. Erst auf dem Gymnasium hat sich mein starkes Interesse für technische Fächer herauskristallisiert. Und heute bin ich sehr froh, dass ich meinen Traumberuf nicht in die Realität umgesetzt habe.