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Getreide - Gesunde Bestände führen zu hohen Erträgen

Feldbau
27.04.2017
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Die Entwicklung der Getreidefelder geht nun zügig voran. Der Weizen befindet sich grösstenteils im Ein- bis Zweiknotenstadium und somit ist, für den Intensivanbau, der ideale Zeitpunkt für die beginnenden Fungizidbehandlungen erreicht. Um Spitzenerträge zu erzielen ist es wichtig, dass die Blattflächen möglichst lange gesund und grün bleiben.

Warmes Wetter mit immer wieder einzelnen Regenschauern dazwischen fördert die Entwicklung der Pilzkrankheiten, insbesondere des Echten Mehltaus. Auch der Gelbrost kann sich bereits während dem Schossen des Weizens sehr schnell ausbreiten. Gerade diese Krankheit ist in den letzten Jahren vermehrt und mit neuen Stämmen aufgetreten.
Als Erstbehandlung, besonders gegen Echten Mehltau und Gelbrost, empfiehlt sich ab dem 1-Knoten-Stadium (BBCH 31) die Mischung mit den Fungiziden Amistar Xtra (1 l/ha) und Unix (0,8 kg/ha). Der Behandlung kann zusätzlich auch der Wachstumsregulator Moddus beigegeben werden.

Um das Fahnenblatt und die obersten Blätter, die für die Ertragsbildung sehr wichtig sind, vor Braunrost und Septoria zu schützen, wird am besten DuoPack-Getreide eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine Kombipackung mit den beiden Produkten Tolara und Bravo 500. Der Einsatz erfolgt sobald das Fahnenblatt ersichtlich ist (BBCH 37). Ist davon auszugehen, dass ein starker Befall durch Sprenkelnekrosen droht, sollte die Behandlung etwas später erfolgen (BBCH 39). Mit DuoPack-Getreide kommen drei verschiedene Wirkstoffe mit unterschiedlichen Wirkungsmechanismen zum Einsatz.

Die Gerste hat das Fahnenblattstadium erreicht. Hier empfehlen wir ebenfalls die Behandlung mit DuoPack-Getreide, um die obersten Blätter zu schützen.