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Getreide - Massnahmen für gesunde Bestände

Feldbau
27.04.2022
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Getreide- Nur mit gesunden Beständen sind hohe Erträge zu erwarten

Nach den lang ersehnten Regenfällen schreitet die Vegetation zügig voran. Der Weizen hat grösstenteils die Knotenstadien bereits hinter sich und beginnt mit dem Schieben des letzten Blattes (Fahnenblatt). Um Spitzenerträge zu erzielen ist es wichtig, dass insbesondere das Fahnenblatt und die obersten Blätter lange gesund und grün bleiben.

Vor zwei Jahren brachte Syngenta das Getreidefungizid Elatus Era auf den Schweizer Markt. Bereits im Jahr der Einführung kam das Fungizid auf rund jedem dritten behandelten Getreidefeld in der Schweiz zum Einsatz. Aus allen Regionen der Schweiz waren auch im letzten Jahr nur positive Reaktionen zu hören; Elatus Era hat sich in der Praxis bewährt.

Aufgrund der wärmeren Frühlings- und Sommermonate der letzten Jahre hat sich gezeigt, dass unter Umständen auch nur noch eine Fungizidbehandlung nötig ist. Die fehlende Feuchtigkeit verhindert die Entwicklung der Pilze und eine grossflächige Ausbreitung bleibt aus. Dabei ist es besonders wichtig ein Produkt zu haben, das nicht nur eine sichere Wirkung garantiert, sondern auch ein breites Wirkungsspektrum gegen die verschiedenen Pilzkrankheiten aufweist sowie einen flexiblen Einsatztermin zulässt.

Gerade diese Eigenschaften bietet Ihnen Elatus Era in herausragender Weise. Im Weizen wirkt Elatus Era gegen Echten Mehltau, Braunrost, Gelbrost und Septoria. Und zwar gegen den Blattbefall als auch den Septoria-Aehrenbefall, der sogenannten Spelzenbräune. Die Behandlung sollte bei der Entfaltung des Fahnenblattes erfolgen, so dass auch das letzte Blatt noch geschützt werden kann.

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Elatus Era: Auch gegen Sprenkelnekrosen der Gerste

Die typische Fleckenbildung auf den Blättern der Gerste, die man als Sprenkelnekrosen bezeichnet, hat verschiedene Ursachen. So handelt es sich dabei einerseits um physiologische Schädigungen, z. B. starke Sonneneinstrahlung (PLS = Physiological Leaf Spot), andererseits sind aber auch pilzliche Erreger beteiligt, und da in erster Linie Ramularia (Ramularia collo-cygni= RCC). Die Krankheit tritt vor allem dann auf, wenn die Monate Mai-Juni sehr sonnenreich und feucht sind. Binnen weniger Tage können dann die Blätter und Grannen befallen werden. Nachdem der Wirkstoff Chlorothalonil, der unter anderem auch gegen Sprenkelnekrosen der Gerste zum Einsatz kam, verboten wurde, müssen die Spritzstrategien neu überdacht werden.

Die von Syngenta durchgeführten Versuche und auch die Praxis zeigen aber, dass mit einer zeitgerechten Behandlung mit Elatus Era (1 l/ha) eine ausreichende Wirksamkeit auch gegen die Sprenkelnekrosen erreicht wird. Daneben wirkt das Produkt auch auf die anderen wichtigen Gerstenkrankheiten wie Netzflecken, Rhynchosporium, Zwergrost (Braunrost) und Echten Mehltau.