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Kartoffeln - Programm gegen Pilzkrankheiten

Feldbau
06.05.2021
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Syngenta verfügt über ein komplettes Sortiment für ein Pilzkrankheiten-Management in Kartoffeln. Gedeckte Kulturen müssen vor allem beim Entfernen des Vlieses genau kontrolliert und möglichst rasch mit einer vorbeugenden Spritzung versehen werden. Eine Bekämpfungsstrategie gegen die Krautfäule sollte unbedingt Produkte mit dem Wirkstoff Mandipropamid (Amphore Flex, Revus Top, Revus) enthalten. 

Die ersten Behandlungen, während dem Heranwachsen der Stauden, werden vorzugsweise mit einem systemischen Produkt wie Ridomil Gold durchgeführt. Danach empfehlen wir den Einsatz von Revus Top oder Ranman Top, gefolgt von Amphore Flex in Mischung mit Slick oder Amistar, so wird auch Alternaria miterfasst. Ampore Flex (Mandipropamid+Cymoxanil) verfügt überdies über eine sehr hohe Regenfestigkeit und zeigte auch unter schwierigen Bedingungen eine ausgezeichnete Wirkung. Die Abschlussbehandlungen sollten dann mit einem sporenabtötenden Produkt wie Mapro oder Ranman Top erfolgen.

 

 

Erfolgreiches Abstoppen der Krautfäule
Wie die vergangenen Jahre gezeigt haben, ist es von entscheidender Bedeutung die Bestände bereits frühzeitig genau zu beobachten und die Spritzintervalle bei entsprechend „gefährlichen“ Witterungsverhältnissen kürzer zu halten. Sollte es trotzdem zu einem Ausbruch der Krankheit kommen, so wie dies im vergangenen Jahr auf zahlreichen Feldern der Fall war, so muss sofort gehandelt werden. In den letztjährigen Feldversuchen von Syngenta in Dielsdorf hat sich folgende Stratgie zum Abstoppen von Krautfäulebefall als am erfolgreichsten erwiesen: Nach Entdeckung eines Befallsherdes unverzüglich die Mischung 0,6 kg/ha Amphore Flex + 0,4 l/ha Mapro einsetzen. Nach ca. 3 Tagen mit 2,5 kg/ha Revus Top nachbehandeln, und nach ca. 8 Tagen sollte nochmals eine Behandlung mit 0,6 l/ha Revus Top erfolgen.