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Kartoffeln - Programm gegen Pilzkrankheiten

Feldbau
31.05.2022
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Syngenta verfügt über ein komplettes Sortiment für ein Pilzkrankheiten-Management in Kartoffeln. Gedeckte Kulturen müssen vor allem beim Entfernen des Vlieses genau kontrolliert und möglichst rasch mit einer vorbeugenden Spritzung versehen werden. Eine Bekämpfungsstrategie gegen die Krautfäule sollte unbedingt Produkte mit dem Wirkstoff Mandipropamid (Amphore Flex, Revus Top, Revus) enthalten. 

Entscheidend für eine erfolgreiche Strategie gegen die Krautfäule ist unter anderem der Zeitpunkt der ersten Behandlung. Dabei sollten unbedingt die regionalen Krautfäulemodelle berücksichtigt werden. Sind in einer bestimmten Region erste Krankheitsherde aufgetaucht und gemeldet worden, ist eine erste Spritzung angezeigt. Bezüglich Mittelwahl sollte beim Start ein Produkt mit einer kurativen Wirkung zum Zuge kommen. Wir empfehlen hierfür Amphore Flex (Mandipropamid+Cymoxanil) einzuplanen. Für die weiteren Behandlungen, je nach Witterung und Krankheitsdruck, ist der  Einsatz von Revus Top oder Ranman Top zu empfehlen. In Mischung mit Slick oder Amistar wird auch Alternaria miterfasst. Ampore Flex verfügt überdies über eine sehr hohe Regenfestigkeit und zeigt auch unter schwierigen Bedingungen eine ausgezeichnete Wirkung. Die Abschlussbehandlungen sollten dann mit einem sporenabtötenden Produkt wie Mapro, Kunshi oder Ranman Top erfolgen.

>>> Komplettes Programm für Kartoffeln ansehen

Erfolgreiches Abstoppen der Krautfäule
Wie die vergangenen Jahre gezeigt haben, ist es von entscheidender Bedeutung die Bestände bereits frühzeitig genau zu beobachten und die Spritzintervalle bei entsprechend „gefährlichen“ Witterungsverhältnissen kürzer zu halten. Sollte es trotzdem zu einem Ausbruch der Krankheit kommen, muss sofort gehandelt werden. In mehreren Feldversuchen von Syngenta hat sich folgende Stratgie zum Abstoppen von Krautfäulebefall als am erfolgreichsten erwiesen: Nach Entdeckung eines Befallsherdes unverzüglich die Mischung 0,6 kg/ha Amphore Flex + 0,4 l/ha Mapro einsetzen. Nach ca. 3 Tagen mit 2,5 kg/ha Revus Top nachbehandeln, und nach ca. 8 Tagen sollte nochmals eine Behandlung mit 0,6 l/ha Revus Top erfolgen.