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Technologie Plattformen

Insgesamt werden in der biologischen Forschung jedes Jahr mehr als 250'000 Substanzen geprüft, davon rund 50'000 in Stein. Diese Anzahl setzt zunächst eine effiziente Substanzlogistik voraus sowie eine enge Zusammenarbeit aller Biologen und Chemiker in Grossbritannien und der Schweiz. Zudem werden laufend Prüfsysteme entwickelt, die weniger zeit-, platz- und arbeitsintensiv sind als herkömmliche Prüfverfahren. Durch eine Miniaturisierung der Testsysteme konnte der Bedarf an Substanz für die erste Prüfstufe in Stein gegenüber konventionellen Verfahren drastisch verringert werden.

Um die besten Substanzen auf ein erweitertes Artenspektrum zu prüfen, bedarf es Spritzkabinen mit stattlichem Volumen, um gleichzeitig mehrere Pflanzen in Töpfen zu behandeln. Automatisierung, Präzision und Wiederholbarkeit stehen hier im Vordergrund. Die Bedienung und Wartung dieser Hightech-Anlagen bedingen exzellente Schulungen und Weiterbildung der involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Unsere Biologen/innen untersuchen auch die Eigenschaften der Produkte, die sich bereits in der Entwicklung oder auf dem Markt befinden.Wichtige Fragestellungen während der Entwicklung sind zum Beispiel: Wie verhalten sich Pflanzenschutzmittel auf und in den Pflanzen? In welchen Stadien der Infektion tritt die hemmende Wirkung ein? Welchen Effekt haben neuartige Formulierungen der Substanzen auf deren Wirksamkeit?
Entwickeln die Pilze, Insekten oder Unkräuter Resistenzen gegen die neuen Wirkprinzipien? Gibt es Anwendungsbereiche für neue oder etablierte Wirkstoffe ausserhalb des klassischen Pflanzenschutzes?

Hat ein Wirkstoff die Registrierung und Zulassung erhalten und ist auf dem Markt (in einem einzelnen Land oder weltweit) erhältlich, untersuchen unsere Forscher/innen, wie sie den Anwendungsbereich erweitern und die Marktposition des Produktes stärken können. Zusätzlich führen sie Monitoringprogramme durch, mit denen die Resistenzbildung gegen bekannte und neue Pflanzenschutzmittel frühzeitig erkannt werden.