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Megafol

volles Ertragspotenzial auch unter Stressbedingungen

Die optimale Pflanzengesundheit ist nicht nur eine Frage der direkten Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen - die indirekte Stärkung der Widerstandskraft der Pflanze durch ausgewählte Pflanzenextrakte, insbesondere gegenüber klimatischen Extremwetterlagen, rückt zunehmend in den Fokus.

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Erträge absichern

Megafol ist ein Biostimulans in Form einer flüssigen Suspension ausgewählter Pflanzenextrakte mit biologischer Aktivität zur Minderung von abiotischem Stress. In Stresssituationen durch extreme Witterungsbedingungen sichert Megafol den Ertrag zuverlässig.

Kälte Kälte
Trockenphasen Trockenphasen
Hitze/Strahlung Hitze/Strahlung
Phytotox Phytotox

Härtet die Pflanze zuverlässig gegen Kälteeinbrüche ab

Stabilisiert den Ertrag bei abiotischem Stress

Ist einfach und flexibel in der Anwendung

Megafol sorgt für eine induzierte Stressabwehr und eine verstärkte Kälte-Toleranz, wodurch Erträge erfolgreich abgesichert werden.

Winterweizen Winterweizen

Quelle: Syngenta Exaktversuch, Ernte 2023; Standort: Herrnwinden (Niedersachsen); Winterweizen

Am Syngenta Versuchsstandort Herrnwinden kam es Anfang November 2022 zu einem massiven Temperatureinbruch nach einem sehr warmen Herbst. Die Behandlung des Weizens mit 2 l/ha Megafol in Tankmischung mit der Herbizidmaßnahme zu BBCH 10/11 lag ideal kurz vor dem Stressereignis.

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Wirkung

Megafol - Die Wissenschaft dahinter

Wie schafft es Megafol die Pflanze bei abiotischem Stress zu unterstützen? Und was passiert genau in der Pflanze bei dem Einsatz von Megafol?

Genexpression

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Megafol ist an der Aktivierung von 127 Genen beteiligt, die um das 3-fache verglichen zur Kontrolle erhöht sind. Unter diesen verschiedenen exprimierten Genen zeigten unsere molekularbiologischen Untersuchungen, dass Megafol frühzeitig Kälteschutz-Gene aktiviert, die an der Stressreaktion der Pflanze beteiligt sind und die Zellwände schützen.

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megafol megafol

Reaktion auf die Osmosefähigkeit

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Megafol enthält spezifische Aminosäuren (Glutaminsäure, Prolin) sowie Betain (Glycin-Betain, Prolin-Betain). Diese Elemente spielen eine sehr wichtige physiologische Rolle bei der Reaktion der Pflanze auf Stressbedingungen.

Die Verbindungen wirken als organische Osmolyte, die aktiv gegen osmotischen Stress, Trockenheit, Salzgehalt und hohe Temperaturen schützen. Die Anreicherung dieser Verbindungen im Zellinneren begünstigt die Wasserspeicherung in den Zellen, schützt sie vor Austrocknung, reguliert die Öffnung der Stomata und die Durchlässigkeit der Membranen.

Steigerung des Wachstums

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Stressige Bedingungen wirken sich negativ auf den Stoffwechsel der Pflanze aus, was die Qualität und Quantität der Produktion verringert. Die Verwendung spezifischer Aminosäuren (Arginin, Alanin, Isoleucin, Tyrosin und Valin) vor, während und nach einem Stressereignis sorgt für eine optimale Prävention und Wiederherstellung der wichtigsten Stoffwechselfunktionen.

Darüber hinaus tragen sie im Falle einer Beeinträchtigung dieser Funktionen zu einer schnellen Wiederherstellung des Pflanzenwachstums bei.

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Ertragssicherheit

Megafol - Ertragssicherheit bei abiotischem Stress

Stabilere Erträge im Winterweizen, auch bei Temperaturschwankungen.

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Stabilere Erträge in Winterweizen nach
einem kalten Frühjahr 2021

Kalte Frühjahrstemperaturen führten 2021nicht nur in diesem Versuch in der Schweiz zu einem geringen Ertragsniveau im Weizen. Durch den Einsatz von MEGAFOL® zusammen mit dem Fungizid konnte eine zusätzliche Ertragssteigerung erzielt werden. Auch die Ertragsstabilität (Konsistenz der Ergebnisse zwischen den Wiederholungen) wurde deutlich erhöht.

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Quelle: Syngenta interner Versuch CH, Dielsdorf
Applikation 10. Mai 2021 - BBCH 37

Megafol wirkt bei den richtigen Wetterbedingungen. Das zeigt ein Exaktversuch aus Mecklenburg-Vorpommern im Winterweizen.

Das Absinken der Temperaturen Ende April auf 1,4 °C führte zu starkem Stress in der Pflanze. Durch die Applikation von Megafol konnte der Stress in der Pflanze reduziert werden, was sich in einem höheren Ertrag von + 4,3 dt/ha auf insg. 92,1 dt/ha widergespiegelte.

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Quelle: Syngenta Exaktversuch DE, Winterweizen, Sietow 2023

Die extremen Temperaturschwankungen Mitte Mai von über 20 °C innerhalb einer Woche führten zu starkem Stress in der Pflanze und konnten ebenfalls erfolgreich durch Megafol abgefedert werden.

In einem Versuchsglied wurde MEGAFOL wenige Tage vor der Tiefstemperatur und dem darauffolgenden Temperaturanstieg eingesetzt. Die Pflanze konnte so vor dem abiotischen Stress geschützt werden, wodruch 6,7 dt/ha Ertrag abgesichert werden konnten.

In einer anderen Versuchsvariante wurde MEGAFOL nach den Hitzetagen eingesetzt, wodurch 10 dt/ha gesichert werden konnten.

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Quelle: Syngenta Exaktversuch DE, Winterweizen, Sietow 2023

Im Herbst und Frühjahr sichert Megafol Erträge im Winterweizen

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Abgesicherte Erträge im Winterraps

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In diesem Versuch in Bayern wurden über zwei Jahre Sortenversuche (6 bzw. 7 Sorten 2022 und 2023) im Winterraps zusammen mit einem Blütenfungizid durchgeführt. Im Durchschnitt konnte durch die Zugabe von Megafol eine Steigerung von 2,7 dt/ha sowie eine Erhöhung des Ölertrags von 1,8 dt/ha erzielt werden, was die Marktleistung erhöht.

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Quelle: Syngenta interne Versuche 2022 und 2023; Standort: Herrnwinden (Niedersachsen); Winterraps

Abgesicherte Erträge im Gemüse

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Am Agravis Versuchsstandort in Twistringen zeigte die Behandlung mit 2 l/ha Megafol signifikante Mehrerträge zur Kontrolle. Megafol wurde ab BBCH 42 in Tankmischung mit der Fungizidmaßnahme eingesetzt.

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Quelle: Agravis/Syngenta Exaktversuch Twistringen, Ernte 2022/2023. Industriemöhre Bastia

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Anwendung

Anwendungsempfehlung

MEGAFOL kann in vielen Kulturen zur Erhöhung der Pflanzenvitalität, gegen abiotischen Stress und zur Ertrags- und Qualitätssicherung eingesetzt werden.

Megafol wird am besten kurz vor oder nach Beginn (3-4 Tage) von Stressereignissen (Kälte, Trockenheit, Hitze, etc.) angewendet. Die Ausbringung kann dabei solo oder auch in Mischung mit Pflanzenschutzmitteln erfolgen. Megafol ist flüssig und sehr gut mit vielen Produkten mischbar.

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Raps Herbstanwendung

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Megafol ist als Biostimulans nach EU Düngeprodukteverordnung 2019/1009 zugelassen. Daher kann es trotz des enthaltenen Stickstoffs auch im Herbst eingesetzt werden, die Restriktionen zum Einsatz von Stickstoffdüngern im Herbst gelten für Megafol nicht.

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*Keine Mischung mit Belkar; Kombinationen mit Graminiziden, Insektiziden und Düngern sind möglich.

Getreide Herbstanwendung

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Megafol ist als Biostimulans nach EU Düngeprodukteverordnung 2019/1009 zugelassen. Daher kann es trotz des enthaltenen Stickstoffs auch im Herbst eingesetzt werden, die Restriktionen zum Einsatz von Stickstoffdüngern im Herbst gelten für Megafol nicht.

getreide getreide

Auf Problemstandorten mit starkem Besatz an schwer bekämpfbaren Gräsern wird eine Tankmischung mit Herbiziden nicht empfohlen.

Getreide Frühjahrsanwendung

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Im Frühjahr kann Megafol in allen Getreidearten von Vegetationsbeginn bis in die Abreife hinein eingesetzt werden.

getreide getreide

Auf Problemstandorten mit starkem Besatz an schwer bekämpfbaren Gräsern wird eine Tankmischung mit Herbiziden nicht empfohlen.

Megafol in der Karotte

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Empfehlung in der Karotte: Maximal 2 Applikationen von Megafol ab BBCH 42 zusammen mit der Fungizidmaßnahme zur Steigerung der Pflanzenvitalität und erfolgreichen Ertrags- und Qualitätsabsicherung.

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Produktprofil

Das Produktprofil von Megafol

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Inhaltsstoffe Pflanzenextrakte (u. a. von der Braunalge Ascophyllum nodosum), Gesamtstickstoff (3,6 %), gelöster organischer Stickstoff (1,2 %), Carbamidstickstoff (2,4 %), Kaliumoxid (K2O), wasserlöslich (9,7 %)
Formulierung Suspension
Kulturen Getreide, Mais, Winterraps, Leguminosen, Zuckerrüben, Obstbau, Reben und Gemüsebau
Einsatztermin Im Herbst oder Frühjahr im Lauf der Vegetationsperiode; solo oder in Mischung mit Pflanzenschutzmitteln
Wirkung Minderung von abiotischem Stress, Stimulation des Pflanzenwachstums
Aufwandmenge 2 l/ha
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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist Megafol?

Megafol ist ein Biostimulans in Form einer flüssigen Suspension ausgewählter Pflanzenextrakte mit einem großen Anteil der Alge Ascophyllum nodosum. Die biologische Aktivität der Pflanzenextrakte unterstützt die Pflanze bei der Minderung von abiotischem Stress und kann somit Erträge absichern.

In welchen Kulturen wird Megafol eingesetzt?

Megafol wird in anderen Ländern bereits seit Jahren erfolgreich in einer Vielzahl von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen eingesetzt. Für die Markteinführung durch Syngenta in der Schweiz wurden umfangreiche Versuchsprogramme in den wichtigen Ackerbaukulturen mit Schwerpunkt auf die Getreidearten aufgelegt. Megafol wird in den Kulturen Getreide, Mais, Winterraps, Leguminosen, Zuckerrüben, Obstbau, Reben und Gemüsebau empfohlen.

Was bewirkt Megafol in der Pflanze?

Megafol erzielt drei wesentliche Effekte in der Pflanze:


  1. Die in Megafol enthaltenen Aminosäuren (u. a. Alanin, Asparaginsäure, Cystein, Glutaminsäure etc.) haben strukturelle, enzymatische und Transportfunktionen in der Pflanze. Dadurch wird das Pflanzenwachstum verbessert. Das enthaltene Glycin unterstützt aktiv die Bildung von Pflanzengewebe und die Photosynthese.
  2. Durch die Inhaltsstoffe von Megafol wird die Aktivität der Gene, die maßgeblich an der Reaktion der Pflanze auf Stress beteiligt sind, stark erhöht. Photosynthese und Stoffwechsel werden gefördert und die Stressperiode wird besser überstanden.
  3. Der Transport von Molekülen und Makronährstoffen im Pflanzengewebe wird durch Proteine (Protein-Carrier) oder spezielle Aminosäuren wie Glycin und Glutaminsäure im Megafol erleichtert. Durch ihre Rolle als natürliche Chelatoren verbessern sie zudem die Zellwandpermeabilität.

Gegen welche abiotischen Stressfaktoren wird Megafol eingesetzt?

Megafol erhöht die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen verschiedene abiotische Stressfaktoren wie z. B. Kälte, Hitze und/ oder Trockenheit, die sich im Zuge des Klimawandels zunehmend ertragsbegrenzend bemerkbar machen. Kälte- oder Frostperioden im Frühjahr können zur Störung der generativen Entwicklung und der Befruchtung führen, Trockenheit oder Hitzephasen im Frühsommer hemmen sowohl die Photosyntheseleistung als auch den Wasser- und Nährstofftransport und die Assimilatverlagerung in der Pflanze. Resultierende Ertragsminderungen können durch Megafol abgemildert werden. Auch Pflanzenschutz- oder Düngemittel können - vor allem in Mischungen - unter ungünstigen Anwendungsbedingungen Pflanzenstress darstellen. Durch die Zumischung von Megafol wird der Stoffwechsel und die Regeneration der Pflanzen gefördert.

Wie und wann wird Megafol im Getreide angewendet?

Megafol kann zur Förderung der Pflanzenvitalität als flüssiges Produkt grundsätzlich sehr einfach und flexibel mit der Pflanzenschutz- spritze während der gesamten Vegetation mit 2 l/ha ausgebracht werden. Für optimale Effekte gegen die Auswirkungen von abiotischem Stress sollte das Produkt kurz vor einer vorhergesagten Stresssituation (Kälte-, Hitze- oder Trockenphase) appliziert werden. Aufgrund der guten Mischbarkeit von Megafol ist die gemeinsame Ausbringung mit einer Pflanzenschutzmaßnahme (z. B. Wachstumsregler- oder Fungizideinsatz) problemlos möglich.

Wird durch Megafol immer eine Ertragssteigerung erzielt?

Die ertragsfördernden Effekte sind stark von den jeweiligen Standortbedingungen abhängig und werden unter optimalen Wachstums- bedingungen oftmals nicht sichtbar werden. Unter suboptimalen Bedingungen (reduzierte Wasser- oder Nährstoffverfügbarkeit, Auftreten von Klimastress etc.) verbessert Megafol aber in der Regel die Ertragsbildung und die Ertragsstabilität. In Versuchen der letzten Jahre wurde gegenüber unbehandelten Beständen im Getreide im Durchschnitt mit Megafol ein Mehrertrag von 3,7 dt/ha erzielt.

Die Biostimulanzien Produktfamilie

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