Mehr als nur gesunde Trauben –
Wir erkennen die Einzigartigkeit jedes Weinbergs und bieten
individuell angepasste Beratung und Produkte. Durch kontinuierliche
Investitionen in Forschung und Entwicklung schaffen wir innovative
Lösungen für die Herausforderungen des modernen Weinbaus. Wir
entwickeln innovative Technologien und Produkte, um den Schweizer
Weinbau nachhaltiger, effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten
Syngenta unterstützt Sie mit erfahrenen Experten, innovativen
Technologien und massgeschneiderten Lösungen für den Schweizer
Weinbau. Als Partner für nachhaltigen Erfolg helfen wir Ihnen,
gesunde Reben und hochwertige Weine zu erzeugen.
Globale Vernetzung, Forschungszentren in der Schweiz sowie
praxisnahe Versuche für den Schweizer Weinbau ermöglichen es
Syngenta, Winzer bei aktuellen Herausforderungen zu unterstützen und
für zukünftige Probleme wie Resistenzen, Klimawandel und neue
Herausforderungen
in der Pflanzenschutzkontrolle vorzubereiten.
Entwicklung von biologischen, umweltfreundlichen
Pflanzenschutzmitteln, moderne Applikationstechnik mit Drohnen, oder
optimierte Formulierungstechniken für bessere Wirkungsgrade – durch
unsere Innovationen sichern wir langfristigen Schutz für einen
präzisen Weinbau.
Die Rebe durchläuft im Laufe eines Jahres verschiedene
Entwicklungsstadien, vom Austrieb im Frühjahr bis zur Winterruhe. In
jedem dieser Stadien ist die Pflanze anfällig für spezifische
Krankheiten und Schädlinge.
Untenstehend finden Sie einen Überblick über die häufigsten Krankheiten
und deren Auftreten in den verschiedenen Wachstumsphasen der Rebe.
(Erysiphe necator)
Oidium überwintert vornehmlich in den Knospen, infiziert schon
sehr früh die jungen Blätter und führt zu den sogenannten
Zeigertrieben. Eine frühzeitige Behandlung ab dem
3-Blatt-Stadium verhindert sowohl Blattinfektionen als auch den
Befall der Knospenanlagen für das Folgejahr. Bei der Bekämpfung
von Mehltau durch Thiovit Jet werden auch die Kräusel- und
Pockenmilben miterfasst.
(Plasmopara viticola)
Die Peronospora überdauert als Oospore im Boden. Infektionen
können schon früh ab dem 3-Blatt-Stadium nach Niederschlägen
stattfinden. Vorbeugende Bekämpfungstermine für den Einsatz von
Fungiziden wie Ridomil Vino oder Pergado werden durch die
regionalen Prognosen ermittelt. Wichtig ist auch ein
frühzeitiger Einsatz (Spritzstart) von Auralis, um die
rebeigenen Abwehrmechanismen zu aktivieren.
(Phomopsis viticola)
Die Krankheit ist vor dem Austrieb an den ausgebleichten
Fruchtruten mit schwarzen Fruchtkörpern zu erkennen. Bei starkem
Befall können ganze Stöcke absterben und das Zielholz für den
Anschnitt fehlt. Sobald die ersten grünen Blätter erscheinen,
besteht Infektions-gefahr.
(Guignardia bidwellii) Bis Ende des 19. Jahrhunderts nur in den
USA, Kanada und Südamerika beheimatet, trat die Schwarzfäule der
Rebe (Guignardia bidwellii) erstmals vor ca. 35 Jahren
in der Schweiz auf. Blattsymptome sind hellbraune unregelmäßig
geformte, scharf abgegrenzte Flecken (ca. 2 – 9 mm), die von
einem dunklen Rand umgeben sind. Mit einer Lupe kann man
innerhalb der Flecken kleine schwarz glänzende Punkte, die
Fruchtkörper (Pyknidien), erkennen.
(Pseudopezicula tracheiphila)
Der Pilz infiziert ab dem 4- bis 5-Blatt- Stadium bis in den
Sommer hinein durch Sporen, v. a. nach Niederschlägen. Die
Symptome treten 2 – 3 Wochen später in Erscheinung, sie können
schon früh zu starkem Blattfall führen. In Anlagen mit
Vorjahresbefall können vorbeugende Oidium-Spritzungen mit Dynali
und Quadris Max den Roten Brenner mitbekämpfen.
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Diese winzig kleinen Milben können erhebliche Austriebsschäden
und späteren Besenwuchs verursachen. Die beiden Milbenarten
überwintern als ausgewachsene Tiere unter den Knospenschuppen
und erscheinen im Frühjahr auf Knospen- und Jungtrieben
(Kräuselmilbe) bzw. auf den ersten sich entfaltenden Blättern
(Pockenmilbe). Eine Austriebsbehandlung im Wollestadium mit
Thiovit Jet gegen Mehltau verhindert auch die weitere
Ausbreitung der Kräusel- und Pockenmilbe.
(Erysiphe necator)
Um den Pilz erfolgreich zu bekämpfen, muss spätestens ab der 2.
Vorblüte ein hochwirksames Oidium-Produkt, bevorzugt Dynali oder
Rondo Sky, eingesetzt werden. Zusätzliche Schwefelgaben
kontrollieren darüber hinaus unerwünschte Milbenarten. Nach dem
Abwerfen der Blütenkäppchen kommt es sehr häufig zum Befall der
sich entwickelnden Beerchen und Beerenstielchen. Ein lückenloser
Fungizidbelag zwischen der Vorblüte- und Nachblütezeit vermeidet
frühe Gescheins- und Beereninfektionen. Achten Sie in dieser
Phase auf den Zuwachs, um Spritzabstände anzupassen.
(Plasmopara viticola)
Das rasante Wachstum der Reben während der Blütezeit und die zu
diesem Zeitpunkt günstigen Infektionsbedingungen erfordern einen
konsequenten Pflanzenschutz. Passen Sie die Behandlungstermine
an das Rebwachstum an. Achten Sie beim Einsatz von Pergado auf
das Resistenz- Management.
(Botrytis cinerea)
Schlecht geputzte Gescheine und restliche Blütenkäppchen können
Ausgangsherde für spätere Botrytis-Infektionen sein. Der Pilz
siedelt sich gern an leicht abgestorbenem Gewebe wie
Blütenresten an, gerade bei feuchter Witterung. Selbst auf
diesen winzigen Pflanzenteilen ist der Pilz in der Lage, Sporen
zu bilden. Diese Sporen können auch ungünstige Zeiträume
überdauern und bei besseren Bedingungen, wie häufig während der
Reifephase, neue Infektionen „von innen heraus“ verursachen.
(Pseudopezicula tracheiphila)
In Rotbrenner-Befallslagen, die nicht rechtzeitig behandelt
wurden, zeigen sich nun die typischen scharf abgegrenzten
Flecken auf den Blättern. Bei geeigneten Witterungsbedingungen
können in diesem Stadium auch Gescheine befallen werden. Mit dem
Einsatz des einzigartigen Dynali wird der Rote Brenner
miterfasst.
(Guignardia bidwellii)
Zur Verbreitung braucht der Pilz ähnlich wie bei Peronospora
milde Temperaturen und Blattnässe. Beeren haben zunächst
hellgraue Flecken, die sich später rosa und dann hellbraun
(ähnlich der Sauerfäule durch den Botrytis-Pilz) verfärben.
Unter der Beerenhaut bilden sich Fruchtkörper, wobei die Beeren
an diesen Stellen rot-braun bis dunkelbraun werden. Später
verfärben sich die Beeren dunkelblaugrau und trocknen
mumienartig ein. Die Schwarzfäule wird ebenfalls sicher von
Dynali erfasst.
(Phomopsis viticola)
Beginnend vom Austrieb, kann diese Krankheit Probleme
verursachen. Grundsätzlich können alle grünen Pflanzenteile
befallen werden, die Nekrosen sind jedoch hauptsächlich auf
Triebe und andere Pflanzenteile begrenzt, die sich in der Nähe
und insbesondere unterhalb von befallenen verholzten Teilen des
Rebstocks befinden. Schwach wachsende Rebstöcke werden besonders
stark befallen.
(Erysiphe necator)
Um die Trauben und die Laubwand vor Spätinfektionen durch den
Echten Mehltau weiter zu schützen, sind die Behandlungen
konsequent bis zur Abschlussbehandlung durchzuführen. Weiterhin
wird dadurch die Bildung von Überwinterungsstadien
(Kleistothezien), verhindert. Gerade zum Abschluss der
Spritzfolge ist der Einsatz von Produkten wichtig, die kein
hohes Resistenzrisiko aufweisen und eine gute Wirkung gegen
Oidium aufweisen. Hier können Sie neben Topas Vino oder Cidely
auch Taegro einsetzen.
(Plasmopara viticola)
Werden die Beeren von Plasmopara befallen, verfärben sie sich
rot-braun, ältere Beeren schrumpfen zu Lederbeeren ein.
Spätbefall durch Peronospora an den Geiztrieben führt zur
Oosporenbildung (Wintersporenbildung) und zur Reduzierung der
Assimilationsleistung und somit zu Qualitätsverlusten, da
weniger Zucker eingelagert wird.
(Botrytis cinerea)
Botrytis siedelt vorrangig auf geschwächtem und verletztem
Gewebe. Auch die natürlich fortschreitende Porosität der
Beerenhaut bietet Eintrittspforten für Botrytis. Um sicher
sowohl Stielgerüst als auch die Beeren zu schützen, ist es
besonders wichtig, mit einem leistungsstarken Botrytizid wie
Saphire oder Switch kurz vor Traubenschluss einen eindringenden
optimalen Schutz zu erzielen. Bei kompakten und/oder
spätreifenden Sorten empfehlen wir zur Abschlussbehandlung auch
einen mehrmaligen Einsatz von Cuprofix Fluid.
(Trichothecium roseum)
Der Pilz besiedelt bevorzugt Beeren, die bereits durch Botrytis
vorgeschädigt sind. Befallene Beeren verursachen einen
Bittergeschmack im Wein und müssen daher bei der Lese
ausgesondert werden. Mit einer guten Botrytis-Bekämpfung, z. B.
durch Saphire oder Switch, wird Trichothecium miterfasst.
(Penicillium expansum)
Die Grünfäule befällt meist aufgeplatzte oder verwundete Beeren
oder sie tritt als Sekundärfäule nach Befall durch Oidium oder
Botrytis auf. Bei feucht-warmer Witterung verbreitet sich der
Pilz sehr schnell auch auf unverletzten Beeren. Seine
Stoffwechselprodukte, sogenannte Mykotoxine, können Fehltöne im
Wein verursachen. Erkennbar ist der Pilz an seinem
weißlich-grau-grünen Myzel.
(Guignardia bidwellii)
Nach nur wenigen Tagen kann der Befall auf unreifen Beeren, von
einem gräulichen Punkt ausgehend, zu eingetrockneten, runzeligen
blau-schwarzen Beerenmumien führen. Diese sind mit schwarzen
Fruchtkörpern bedeckt. Die Schadensquote kann bis zu 100 %
betragen. Durch die anstehenden Behandlungen gegen Oidium mit
mit Topas Vino, oder gegen Botrytis mit Tega wird eine gute
Abdeckung gegen Schwarzfäule gewährleistet.
Vom Austrieb bis zur Lese sorgen wir für einen effektiven Pflanzenschutz
- passend für jedes Rebstadium. Mit einem zielgerichteten Einsatz
unserer bewährten Produkte erhalten Sie gesunde Trauben – und am Ende
einen überzeugenden Wein.
Die Entwicklung eines effektiven und nachhaltigen Spritzprogramms ist
eine der wichtigsten Aufgaben im modernen Weinbau. Ein gut durchdachtes
Programm schützt nicht nur Ihre Reben vor Krankheiten und Schädlingen,
sondern optimiert auch den Einsatz von Ressourcen und minimiert die
Umweltauswirkungen.
Mit einem massgeschneiderten Spritzprogramm können Sie:
Unser
Team von Experten
unterstützt Sie bei der Entwicklung eines individuellen Spritzprogramms,
das perfekt auf Ihren Weinberg zugeschnitten ist. Wir berücksichtigen
dabei modernste Erkenntnisse aus Forschung und Praxis sowie die
spezifischen Herausforderungen des Schweizer Weinbaus und Ihre
persönlichen Bedürfnisse.
Integrierte chemische und biologische Methode der Schädlingsbekämpfung
mit dem Ziel, die Bekämpfungsmassnahmen den klimatischen Bedingungen
besser anzupassen. Auralis, oder unser neues Bio-Fungizid Taegro, passen
in Mischung mit Cuprofix Fluid und Thovit Jet oder Ghekko hervorragend
zu dieser Strategie.
Bei uns wird Kundennähe grossgeschrieben: Unsere Syngenta Experten sind
vor Ort für Sie da. Finden Sie hier Ihren regionalen Ansprechpartner.
Mit Erfahrung und Innovation an Ihrer Seite
Unsere Stärken
Beratung
Forschung
Innovation
Krankheitsauftreten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Rebe
Austrieb und frühe Vorblüte
ECHTER MEHLTAU
FALSCHER MEHLTAU
SCHWARZFLECKENKRANKHEIT
SCHWARZFÄULE-BLATTBEFALL
ROTER BRENNER
KRÄUSEL- UND POCKENMILBE
Letzte Vorblüte bis kurz vor Traubenschluss
ECHTER MEHLTAU
FALSCHER MEHLTAU
GRAUSCHIMMEL
ROTER BRENNER
SCHWARZFÄULE-BEERENBEFALL
SCHWARZFLECKENKRANKHEIT
Traubenschluss bis Abschluss
ECHTER MEHLTAU
FALSCHER MEHLTAU
GRAUSCHIMMEL
ROSAFÄULE
GRÜNFÄULE
SCHWARZFÄULE-BEEREN, Spätbefall
Unsere umfassenden Produktelösungen für Ihre Reben
…integriert in einem für Sie massgeschneiderten Spritzprogramm.
Die Gesundheit und Qualität
Ihrer Reben gezielt fördern
Den Einsatz von
Pflanzenschutzmitteln optimieren
Resistenzbildungen
vorbeugen
Umweltauswirkungen
minimieren
Kosten effektiv
steuern
In Summe qualitativ hochwertige
Trauben produzieren
Spritzprogramm Vario:
Spritzprogramm Austrieb bis Blüte
Spritzprogramm Blüte bis Ernte – konventionell
Spritzprogramm Vario: Nach der Blüte bis Ernte – biologische
Produkte
Weitere Informationen zum Download
Ansprechpartner Aussendienst
Gegen PilzkrankheitenFungizide