Biostimulanzien im Gemüse – Absicherung bei abiotischem Stress
Längere Phasen mit über 30°C sind in der letzten Zeit keine Seltenheit. Dadurch sind auch die Kulturpflanzen unter extremer Stressbelastung. Dies zeigt sich durch eine geringere photosynthetische Leistung. Die Pflanze kann die Energie aus der Sonneneinstrahlung nicht optimal nutzen – statt sie in Ertrag umzuwandeln, verpufft sie als Hitze.
Hier hilft MC Cream der Pflanze trotz des Hitzestresses die Photosynthese aufrechtzuerhalten. Die speziellen Algenextrakte in MC Cream enthalten die Spurenelemente Mangan und Zink. Diese Kombination erleichtert die Überwindung von Stress und verbessert die Leistung der Photosynthese. Eine effizientere Umwandlung der Sonneneinstrahlung in Energie für die Pflanze sorgt dabei für bessere Qualitäten und höhere Erträge.
Einsatzempfehlung MC Cream
Ab beginnendem Dickenwachstum beziehungsweise ab der Blüte empfehlen wir 2 l/ha MC Cream, mit 2
bis 3 Anwendungen im Intervall von 7 bis 14 Tagen im Gemüse. Eine Mischung mit Pflanzenschutzmitteln ist möglich.
Ein Versuch in Karotten zeigt den deutlichen Mehrertrag von 5.500 kg/ha bei 2-maliger Anwendung von MC Cream während heisser Sommertage. Die Photosyntheseleistung wurde erhöht und die bereitgestellte Energie von der Pflanze in Ertrag umgewandelt.
Steht die Sonneneinstrahlung und Photosyntheseoptimierung nicht im Vordergrund, sondern andere abiotische Stressbedingungen, ausgelöst durch Trockenheit, Kälte, Hagel, Herbizidstress, Stress durch Insektenfrass etc., ermöglicht Megafol den Pflanzen, den Stress besser zu überwinden und das Wachstum zu verbessern. Dabei spielen die synergetischen Wirkungen der Betaine und Aminosäuren in Megafol eine sehr wichtige physiologische Rolle bei der Reaktion der Pflanze auf Stressbedingungen. Die Anreicherung dieser Verbindungen im Zellinneren begünstigt die Wasserspeicherung in den Zellen, schützt sie vor Austrocknung, reguliert die Öffnung der Stomata und die Durchlässigkeit der Membranen. Dank dieser Effekte kann Megafol in vielen Kulturen zur Erhöhung der Pflanzenvitalität, gegen abiotischen Stress und zur Ertrags- und Qualitätssicherung eingesetzt werden.
Einsatzempfehlung Megafol
Megafol mit 2 l/ha wird am besten kurz vor oder nach Beginn (3-4 Tage) von Stressereignissen (Kälte, Trockenheit, etc.) angewendet. Eine weitere Anwendung nach 7 und 14 bis 21 Tagen ist speziell bei anhaltendem Stressereignis sinnvoll. Die Ausbringung kann dabei solo oder auch in Mischung mit Pflanzenschutzmitteln erfolgen. Megafol ist flüssig und sehr gut mit vielen Produkten mischbar. Bei einem Praxisversuch in Österreich ohne Bewässerung zeigte Megafol bei anhaltender Trockenheit seine hervorragenden Eigenschaften in Zwiebeln. Mit 2 Anwendungen ab der Bulbenbildung konnte der Ertrag von 62 t/ha abgesichert werden (45 t/ha in der Kontrollvariante).
Bei der Anwendung von Nachauflauf-Herbiziden kann Megafol den Herbizidstress für die Kulturpflanzen verringern. Die empfohlene Dosierung beträgt 1-2 Liter Megafol in Tankmischung mit dem jeweiligen Nachauflaufherbizid.
Aktuelle Feldversuche aus dem Berner Seeland (Stand: 16. Juni 2025) zeigen die Wirksamkeit eindrucksvoll: Die Vergleichsflächen zeigen deutliche Unterschiede zwischen behandelten und unbehandelten Beständen (Bild links: Karotten, Bild rechts: Zwiebeln). Die mit Megafol behandelten Pflanzen weisen eine sichtbar bessere Vitalität und Stresstoleranz auf.