Aktuelles Weinbau

Mapro – Der perfekte Start gegen Rebkrankheiten

Vignes

Starten Sie mit Mapro in die Rebsaison: Das Produkt überzeugt mit sehr guter Wirksamkeit gegen Schwarzfleckenkrankheit, Falschen Mehltau, Rotbrenner und Echten Mehltau. Zusätzlich einsetzbar in Kartoffeln und Zwiebeln gegen Kraut- und Knollenfäule sowie Dürrfleckenkrankheit – besonders in Phasen schnellen Wachstums.

Ihre Vorteile

• Regenbeständige Schutzwirkung

• Gegen verschiedene Krankheiten im Weinbau

• Sporenabtötende Wirkung in Kartoffeln

 

Produkteprofil

Wirkstoff

38,8 % Fluazinam (500 g/l) 

Formulierung

Suspensionskonzentrat (SC) 

 

Anwendung

Weinrebe: 

0,1 % (1,2 l/ha) gegen Schwarzfleckenkrankheit, Falschen Mehltau, Echten Mehltau und Rotbrenner der Weinrebe sowie als Nebeneffekt gegen Graufäule (Botrytis cinerea). Für eine erste Behandlung im Stadium C-D mit 0,8 l/ha aufgrund seiner sehr guten Wirksamkeit gegen die Schwarzfleckenkrankheit. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr. Keine Behandlung bei Tafeltrauben.

 

Kartoffeln

0,4 l/ha gegen Kraut-und Knollenfäule und Alternaria. 7 bis 10 Tage Abstand zwischen den Behandlungen. Mapro kann von der ersten bis zur letzten Behandlung allein angewendet werden. Während der Phase des schnellen Wachstums sollten bei regnerischen Bedingungen und hohem Krankheitsdruck die kürzesten Behandlungsintervalle gewählt werden. 

Wartezeit: 2 Wochen (Frühkartoffeln 1 Woche) 

 

Zwiebeln

0,5 l/ha gegen Alternaria, Cladosporium, Krautfäule und Rost bei Allium-Arten sowie mit teilweiser Wirkung gegen Botrytis. Wartezeit: 7 Tage

 

Wirkungsweise

Mapro ist ein vorbeugend wirkendes Kontaktfungizid. Sein Wirkstoff – Fluazinam – wirkt bereits in geringen Dosierungen und besitzt ein breites Wirkungsspektrum. Das Produkt ist praktisch wasserunlöslich, haftet stark an der Blattoberfläche und ist regenfest. Es bildet einen Schutzfilm, der die Keimung der Sporen von Schadorganismen hemmt. Ist bereits eine Infektion aufgetreten, verhindert Mapro die Bildung neuer lebensfähiger Sporen und beugt so der Ausbreitung von Sekundärinfektionen sowie der Kontamination der Kartoffelknollen durch Krautfäule-Sporen vor. Fluazinam wirkt, indem es die Atmungs- und Stoffwechselfunktionen der Pilzzellen blockiert . Die befallenen Sporen hören sofort auf zu keimen und sich weiterzuentwickeln. Eine Besonderheit von Fluazinam ist seine Fähigkeit, die Mobilität und das Infektionspotenzial der Falschen-Mehltau-Sporen bereits in sehr geringen Dosierungen zu hemmen. Die verschiedenen Pilzstämme werden gut bekämpft, unabhängig von ihrer Empfindlichkeit gegenüber anderen Fungiziden. Mapro hat eine Multisite-Wirkung, wodurch das Risiko einer Gewöhnung oder Resistenz sehr gering ist.

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