Nutribio N - 3 in 1, die Wirkung über Blatt, Wurzel und Rhizosphäre
In Kürze gelesen:
Nutribio N wirkt über Blatt, Wurzel und Rhizosphäre
- Die enthaltenen Bakterien binden N aus der Luft und stellen diesen der Pflanze zur Verfügung
- Produktabwaschung durch Regen nach der Applikation ist kein Problem, da die abgewaschenen Bakterien im Boden arbeiten
- Neben der N-Versorgung fördert die Anwendung von Nutribio N das Wurzelwachstum
- Produzierte Saccharide sorgen für eine bessere Aggregatstabilität und Speicherkraft des Bodens
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Die optimale Stickstoffversorgung ist nicht mehr nur eine Frage des Bedarfs – Begrenzungen in der Menge oder des erlaubten Einsatzbereichs schränken die Düngung immer mehr ein. Nutribio N fixiert den natürlich vorhandenen Luftstickstoff und stellt ihn der Pflanze bedarfsorientiert über Blatt und Boden zur Verfügung. Eine neue Möglichkeit, um die Pflanze zusätzlich mit Stickstoff zu versorgen.
Stickstoff aus der Luft für die Pflanze
Doch wie funktioniert die Wirkungsweise von Nutribio N beziehungsweise dem enthaltenden Bakterienstamm Azotobacter salinestris CECT 9690? Nach der Applikation besiedelt das Bakterium als Endophyt Blätter und Wurzel der Kulturpflanze, oder als Biofilm die Wurzeloberfläche. Durch die vorhandenen Nitrogenase-Enzyme ist CECT 9690 in der Lage Stickstoff aus der Luft zu fixieren und in eine pflanzenverfügbare Form, Ammoniak (NH3), umzuwandeln. Dieser wird der Pflanze im Austausch gegen Exudate (Pflanzenausscheidungen) zur Verfügung gestellt. Wenn die Pflanze keinen weiteren Stickstoffbedarf hat, wird dieser im Pflanzengewebe angesammelt und die steigende Stickstoff-Konzentration hemmt eine weitere Fixierung. Sobald wieder Stickstoff benötigt wird und abfliesst, beginnt das Bakterium erneut mit der N-Fixierung aus der Luft. Die Bereitstellung erfolgt also bedarfsgerecht und ohne Auswaschungsgefahr.
Da es im Feld schwer nachvollziehbar ist, ob die Pflanze durch Stickstoff aus Bodenreserven, dem Dünger oder der Nutribio N Anwendung versorgt wird, wurde eine Rhizotron-Studie an der Universität Caen an Rapspflanzen durchgeführt. Bei gleichen Bodenbedingungen zum Start, beinhalteten die mit Nutribio N behandelten Pflanzen nach Versuchsende 3,4% mehr Stickstoff. Zusätzlich wurde in der Nutribio N Variante 6,8% weniger Stickstoff aus dem homogenen Boden entzogen – diese Differenz stammt aus dem Beitrag von Nutribio N durch die Verfügbarmachung des vorhandenen Luftstickstoffs. Weitere Ergebnisse zu einigen Versuchen im Freiland finden Sie auch unter https://www.syngenta.ch/biostimulanzien-nutribion
Wurzel (Boden) oder Blatt – Wohin muss die Spritzbrühe?
Für die Erreichung der maximalen Leistung der Bakterien sind einige Anwendungsbedingungen einzuhalten. Temperatur, Feuchtigkeit, Kulturstadium, Bedeckungsgrad beziehungsweise besser gesagt die Menge an Spritzbrühe, die den Boden oder die Kultur erreicht, können einen Einfluss auf die Wirkung haben. Es gibt ähnliche Produkte in diesem Segment, die nur eine Wirkung über das Blatt, oder nur eine Wirkung über den Boden (Wurzel) haben. CECT 9690 in Nutribio N hat einen wesentlichen Vorteil im Bezug auf die Ausbringung über Blatt oder Boden. Durch die drei Wirkorte (Blatt, Wurzel, Rhizosphäre) ist Nutribio N flexibel anwendbar. Auch ein Niederschlag direkt nach der Applikation ist nicht negativ und man muss keine Angst in der Wirkung haben, da die abgewaschenen Bakterien über den Wurzelbereich arbeiten.
Weitere positive Nebeneffekte
Das Bakterium in Nutribio N produziert Exo- und Lipopolysaccharide, die als natürlicher Kleber in der Verbindung organischer Bodenmaterialien und Bodenpartikeln dient. Eine bessere Stabilität der Bodenaggregate führt zu einer besseren Speicherkraft des Bodens, was in weiterer Folge zu geringeren Nährstoff- und Wasserverlusten führt. Ebenfalls wird das Wurzelwachstum durch die Anwendung von Nutribio N angeregt - eine weitere positive Eigenschaft, wenn es um Wasser- und Nährstoffaufnahme geht. Dieser Nebeneffekt konnte in einem Topfversuch anschaulich nachgewiesen werden. Dazu wurde Weizen in Töpfe gepflanzt und im 2-Blatt Stadium mit Nutribio N behandelt. Neben einer unbehandelten Kontrolle wurde eine reine Blattapplikation (abgedeckte Erde, Applikation nur an der grünen Pflanze), eine reine Bodenapplikation (abgedeckte Pflanze) und eine kombinierte Boden- & Pflanzenapplikation getestet. Nach 30 Tagen konnte eine signifikant bessere Wurzelentwicklung in allen drei Nutribio N-Varianten erzielt werden, siehe folgende Abbildung.
Mit einem Wurzelscanner ist es möglich die Länge und Oberfläche der Wurzel zu vermessen. Daraus wurde ersichtlich, dass sowohl bei der reinen Blattapplikation als auch bei der reinen Bodenapplikation die Wurzellänge und Wurzeloberfläche im Vergleich zur Kontrolle signifikant erhöht wurde. Auch die gebildete Wurzelmasse war augenscheinlich höher. Oberirdisch konnte die Blattmasse von 2,02 g in der Kontrolle auf 2,87 bis 3,03 g in den Nutribio N-Varianten angehoben werden. Die folgende Grafik zeigt die Ergebnisse der kombinierten Blatt- und Bodenapplikation.
Fazit:
Biostimulanzien bieten eine neue Chance für eine nachhaltige N-Düngung ohne Auswaschung und Nährstoffverluste. Nutribio N ist nicht ohne Grund das Nr. 1 Biostimulans der Schweiz und wird bereits in ganz Europa erfolgreich eingesetzt. Aus zahlreichen Versuchen im Ackerbau wissen wir, dass Nutribio N unter idealen Bedingungen 30 bis 40 kg N/ha bereitstellen kann und durch die positiven Nebeneffekte die Pflanze zusätzlich im Wachstum fördert. Für weitere Informationen und ideale Einsatzempfehlungen fragen Sie
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