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Hyvido Effekt Hybrid-Gerste

HYVIDO SETZT MASSSTÄBE BEI ERTRAGSLEISTUNG, ERTRAGSSTABILITÄT, ANBAUFLEXIBILITÄT Überlegenes Wurzelsystem

Bei Hyvido Hybrid-Wintergerstensorten führt der Heterosiseffekt zur Ausbildung eines besonders leistungsstarken Wurzelsystems. Im Vergleich zu Liniensorten beginnen die Hybriden früher und schneller mit der Wurzelneubildung nach der Vegetationsruhe und bilden eine höhere Wurzelmasse sowie -dichte. Insbesondere die höhere Anzahl an Kronenwurzeln begünstigt deutlich die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen. Für den oberirdischen Teil der Pflanze ergeben sich hieraus vor allem eine schnellere Blattneubildung und stärkere Bestockung. Die Gesamtpflanzen heben sich von den Liniensorten durch höhere Vitalität und Wüchsigkeit ab.

Höhere Stickstoffeffizienz

Untersuchungen zum Nährstoffaneignungsvermögen zeigen einen deutlichen Vorsprung von Hyvido Hybridgerstensorten gegenüber Liniensorten. Um die Extremsituation zu simulieren, werden seit der Aussaat 2008 Nulldüngungversuche angelegt, aus denen die Hyvido Hybriden mit einer um etwa 10 % höheren Stickstoffeffizienz hervorgehen.

Grafik Hektolitergewicht und Ertrag ÖLN Hybridgerste

Flexibel im Anbau

Hyvido Hybridgersten bieten im Hinblick auf die Saatzeit erheblich mehr Flexibilität als konventionelle Sorten. So sind auf den meisten Standorten auch Spätsaaten ohne größeren Ertragseinbruch möglich. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Fruchtfolge: Hybridgerste kann problemlos auch nach späträumenden Kulturen wie Mais oder nach früh gerodeten Zuckerrüben ausgesät werden.

Im Saatzeitenversuch stellen die Hybriden ihre Spätsaateignung unter Beweis (Versuchsjahr 2011, bei den Hybriden wurden zum frühen Termin 160 Körner/m2 und bei den Liniensorten 300 Körner/m2 ausgesät. Zum späteren Termin waren es 240 Körner/m2 bei den Hybriden und 400 Körner/m2 bei den Liniensorten).
Quelle: Syngenta Deutschland. Versuche zu agronomischen Eigenschaften der Hybridgerste 2011