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Mais Powercell Saatgut

 

Powercell – der Milchmais

Die Silomaissorten für Milchbauern welche Ihre Milchproduktion maximieren möchten durch eine ausgezeichnete Zellwandverdaulichkeit der Maissilage.

Energie
Mehr verfügbare Energie aus der Mais-Restpflanze.

Effizienz
Mehr Energie aus dem Feld dank richtiger Sortenwahl, längeres Erntefenster durch weniger Verholzung der Restpflanze.

Tiergesundheit
Wiederkäuergerechte Fütterung (geringeres Risiko von Pansenazidose) und damit gesündere Kühe.

Syngenta verfügt über eine sehr erfolgreiche Silomaiszüchtung, die besonderen Wert auf die Züchtung von Sorten mit sehr hohem Futterwert legt. Der Anteil der Maissilage am Grundfutter ist stark gestiegen, was parallel die Anforderung an die Zellwandverdaulichkeit erhöht. Kühe als ursprüngliche Steppentiere brauchen die Restpflanze als Strukturträger im Pansen und können sie so zusätzlich als verbesserten Energielieferanten nutzen.

 

 

Fokus Zellwandverdaulichkeit - wissenschaftlicher Hintergrund


Züchtung
Der Syngenta Maiszüchtung ist es gelungen dank molekularen Markern diejenigen Gene zu lokalisieren, welche für eine sehr gute Zellwandeverdaulichkeit der Maispflanze zuständig sind. In der klassischen Züchtung werden die Linien mit entsprechender Genetik eingekreuzt. Der Züchter kennt sein Linienmaterial sehr gut und ist fähig, relativ genaue Aussagen über die Nachkommen zu machen, auch im Hinblick auf die Verdaulichkeit der Restpflanze. In einem nächsten Schritt werden die Sorten auf ihre Tauglichkeit im Feld getestet.
Die Testresultate auch in Bezug auf Verdaulichkeit werden verrechnet und entsprechend mit Referenzsorten verglichen. Ausgewählte Sorten mit guter Restpflanzenverdaulichkeit werden im Tier aufwendig geprüft und verglichen.

Prüfung im Tier
Die offiziellen Schätzformeln nach NEL (Netto-Energie-Laktation) sagen aus, wie viel Energie dem Tier zur Milchproduktion zur Verfügung steht. Den Berechnungen liegen anhand von Versuchen mathematische Schätzgleichungen (Regressionen) zugrunde. Die Sortenspezifische Restpflanzenverdaulichkeit ist in diesen Schätzformeln nicht immer genügend abgebildet. Syngenta führt seit Jahren Fütterungversuche mit externen Institutionen durch. Im aktuellsten Versuch wurde eine stärkehaltige Sorte gegen eine weniger stärkehaltige Sorte mit Powercell in der Fütterung mit hohem Maisanteil verglichen. Es wurde während 100 Tagen die Milchleistung der Vergleichsgruppen gemessen. Obwohl nach NEL die stärkehaltige Sorte mehr Milch hätte bringen müssen, gab tatsächlich die Powercell Sorte mit weniger Stärkeanteil mehr Milch – durchschnittlich 1 Liter mehr Milch pro Kuh und pro Tag (siehe Mahlkow Nerge 2012). Der Unterschied liegt in der Verdaulichkeit der Zellwände der Mais-Restpflanze (Pflanze ohne Kolben).

 

Modell zur verbesserten Zellwandverdaulichkeit im Pansen

Lignin ist der Stoff in der Zellwand, welcher der Wiederkäuer nicht verdauen kann. Hingegen kann Cellulose und Hemicellulose im Pansen von Bakterien aufgespalten werden und die Energie daraus genutzt werden. In der Maiszüchtung wurden daher bereits Sorten mit sehr wenig Lignin (Brown-Midrib-Sorten) produziert, welche jedoch eine mangelhafte Standfestigkeit aufwiesen. Bei den Powercell- Sorten ist deshalb der Ligninanteil nicht vermindert, sondern „architektonisch“ in der Zellwand anders angeordnet. Dadurch können die Pansenbakterien besser in die Zellwand eindringen und die Energie aus Cellulose und Hemicellulose verfügbar machen.


Abbau der Zellwände durch Pansenbakterien. Optimale Ligninstruktur ermöglicht die Verwertung von Zellulose und Hemizellulose.