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Weinbau – Gute Voraussetzungen für das Spritzprogramm Vario

Weinbau
17.07.2019
Syngenta Vario Programm

Die Ansprüche der Weinkonsumenten sind heute sehr hoch und werden in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen. Dabei geht es nicht nur um die Qualität des Weines sondern auch um eine nachhaltige und umweltschonende Produktion. Aus diesen Gründen hat Syngenta das „Spritzprogramm Vario“ entwickelt.

Spritzprogramm Vario

Ab Vegetationsbeginn bis Ende der Blüte der Reben werden die Spritzungen gemäss dem bewährten Standard-Spritzprogramm durchgeführt. Dies ist die Zeit wo erste Infektionen auftreten können, und so ist es möglich einen frühen Befall durch Pilzkrankheiten wie Falschen- und Echten Mehltau bereits frühzeitig mit bewährten systemischen oder teilsystemischen Produkten in Schach zu halten.

Zeichnet sich jedoch nach dem Blühstadium der Reben aufgrund trockener und heisser Klimabedingunen nur ein geringes Infektionsrisiko ab, so kann das Spritzprogramm Vario angewendet werden. Dabei kommen nur Produkte mit Wirkstoffen auf natürlicher Basis zum Einsatz, sowie das neue Auralis, Cuprofix Fluid und Thiovit. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Spritzintervalle kürzer gehalten müssen, da diese Produkte protektive Eigenschaften besitzen und keine kurative Wirkung aufweisen.

Auralis

Das neue Auralis wirkt als Pflanzenstimulator und animiert die Pflanzen zur Bildung eigener Abwehrkräfte (Resistenzinduktion) gegenüber pilzlichen Eindringlingen. Das Produkt besteht aus Pektinfragmenten von Zitrusfrüchten und Bestandteilen aus den Schalen von Krustentieren (COS-OGA). Damit die Abwehrkräfte der Pflanzen frühzeitig aktiviert werden, muss Auralis vorbeugend angewendet werden. Auralis ist ein biologisches Produkt und auf der FiBL-Betriebsmittelliste aufgeführt

Empfehlung

Auralis wirkt gegen Echten- und Falschen Mehltau (Teilwirkungen) und wird in Mischung mit anderen Fungiziden eingesetzt. Wir empfehlen für das Spritzprogramm-Vario die Mischung:

Auralis + Cuprofix Fluid + Thiovit Jet

Die Anwendung der Mischung muss auf noch gesunde Pflanzen, also präventiv, erfolgen. Für eine optimale Wirkung sind die ersten zwei Behandlungen in einem Intervall von 6-8 Tagen durchzuführen. Danach muss die Behandlung alle 8-10 Tage, je nach Krankheitsdruck, wiederholt werden. Beim Ausbringen sollte unbedingt beachtet werden, dass es zu einer gleichmässigen Benetzung beider Blattseiten sowie auch der Trauben kommt. Zudem müssen beim Einsatz kupferhaltiger Mittel (Cuprofix Fluid) die Regelungen der maximalen Kupfereinträge berücksichtigt werden. Botrytis wird nur teilweise abgedeckt und somit ist es ratsam zu Beginn des Traubenschlusses mit Switch oder Saphire zu behandeln.

 

Flyer & technische Broschüre zu Auralis hier herunterladen: